Brandstiftungsserie in Hamburg-Harvestehude aufgeklärt

Ein zunächst unbekannter Täter hatte innerhalb von zwei Tagen vier Brände in einem noch nicht fertig gestellten Neubau des Stadtquartiers Sophienterrasse gelegt. Brandermittler der Zentraldirektion (ZD 64) übernahmen die Ermittlungen.

Der Täter setzte in verschiedenen Etagen des Neubaus, in dem Luxuswohnungen entstehen, Holzpaletten sowie Baumaterialien in Brand.

Zum Zeitpunkt der Brände war ein 22-jähriger Wachmann auf der Baustelle im Einsatz. Nach umfangreichen kriminalpolizeilichen Ermittlungen und Zeugenvernehmungen ergab sich ein Tatverdacht gegen den Wachmann. Kriminalbeamte der ZD 64 suchten den 22-Jährigen in seiner Wohnung auf und boten ihm rechtliches Gehör an. In seiner Vernehmung konnte der Beschuldigte die gegen ihn vorliegenden Vorwürfe nicht ausräumen und legte daraufhin ein umfassendes Geständnis ab. Als Tatmotiv gab der 22-Jährige persönliche Probleme an.

Der Beschuldigte wurde nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen entlassen, da keine Haftgründe vorlagen.