Kindeswohl hat auch bei Substitution von Suchtkranken oberste Priorität

Kinder suchtkranker Menschen sind besonders schutzbedürftig, denn sie sind speziellen Risiken und Belastungen ausgesetzt. Deshalb werden substituierende Ärztinnen und Ärzte sowie Mitarbeiter von Suchtberatungsstellen und Jugendämtern in Hamburg künftig gemeinsam ein besonderes Augenmerk auf Kinder von Substitutionspatienten haben und dazu alle relevanten Informationen über die Familien austauschen. Dazu sollen sie regelmäßig von der Schweigepflicht entbunden werden. Eine entsprechende Kooperationsvereinbarung mit Regeln für die Zusammenarbeit und die Unterstützung der Familien ist jetzt von der Ärztekammer, der Kassenärztlichen Vereinigung Hamburg (KVH), den Trägern der Suchthilfe, den Bezirksämter und den zuständigen Behörden unterzeichnet worden. „Kindeswohl hat auch bei Substitution von Suchtkranken oberste Priorität“ weiterlesen