Brücke über den Veringkanal erneuert alte Wegebeziehungen

Die neue Brücke über den Veringkanal sitzt. Nur knapp zwei von geplanten sieben Stunden waren nötig, um den Stahlkoloss in seiner endgültigen Position zu verankern. Damit ist in Wilhelmsburg eine alte Wegebeziehung wieder hergestellt, die viele Jahrzehnte unterbrochen war. Parallel zur alten Schleuse im Veringkanal am Reiherstieg können Fußgänger und Radfahrer bald wieder passieren und damit nicht nur bequem die igs 2013, sondern auch die Veranstaltungsfläche am Reiherstiegknie (Dockville-Gelände) erreichen. Nach dem Einhub beginnt nun der Ausbau der Brücke, bei dem der Belag aus Gussasphalt auf- und das Geländer angebracht werden. Eingeweiht wird das Bauwerk voraussichtlich Ende des Jahres, wenn die Wege rund um die Brücke hergerichtet sind.

Die neue Brücke ist Teil eines großen Projektes der igs 2013: die Neugestaltung des Reiherstiegs. Hier wird auf einer Länge von 1,5 km eine Grünverbindung als Promenade geschaffen – vom Anleger Reiherstiegknie bis zum westlichen Eingang der igs 2013 an der Georg-Wilhelm-Straße. Die Brücke ist Teil dieser Promenade und eine Maßnahme von vielen, die diesen Teil Wilhelmsburgs wieder anbinden und attraktiv nutzbar machen.

Das neue Bauwerk hat eine Spannweite von 52 Metern und wiegt 116 Tonnen. Die Baukosten liegen bei 1,65 Mio. Euro. Planung und Baudurchführung wurden durch den Landesbetrieb Straßen, Brücken und Gewässer betreut. Bei der Stahlbrücke handelt es sich um einen gemeinschaftlichen Entwurf des Hamburger Architekturbüros BLUNCK+MORGEN und des Ingenieurbüros WK Consult.

(Senat Aktuell Hamburg)

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