Die Heide blüht in Wilhelmsburg

Erfolgreiche Generalprobe auf dem Gelände der internationalen Gartenschau 2013 für die wichtigste Repräsentantin der Lüneburger Heide. Die rund 1.600 Quadratmeter Heidefläche, die im März auf dem Gelände der igs in Wilhelmsburg angepflanzt wurde, stehen derzeit in voller Blüte. „Ein wunderbarer Anblick, den im kommenden Jahr Gäste von nah und fern genießen werden und anschließend als Botschafter der Lüneburger Heide zuhause darüber berichten können“, freut sich der Vorstandsvorsitzende der Sparkasse Harburg-Buxtehude, Heinz Lüers.

Erster Kreisrat Rainer Rempe, Landkreis Harburg nahm am Montag, 27 August 2012, in Wilhelmsburg die Spende inmitten einer herrlichen Heideblütenpracht entgegen. Sie wurde vom Verein Naturschutzpark im Rahmen von Heidepflegemaßnahmen zur Umsiedelung von Inzmühlen auf das igs-Gelände zur Verfügung gestellt und ist jetzt vollständig angewachsen. „Wir freuen uns über diese großzügige Spende mit der die Sparkasse Harburg-Buxtehude uns in unserer Funktion als Botschafter unserer Region unterstützt“, so der Erste Kreisrat. Mit einem Teil des Geldes werden insgesamt 12 künstliche Heidschnucken angeschafft, die den landschaftstypischen Heidepflegetrupp „Schnucke“ präsentieren. Bevor die künstliche Heidschnuckenherde allerdings auf der Heidefläche in Wilhelmsburg weiden kann, sind die Landkreisbewohner aller Altergruppen – egal ob Einzelpersonen oder Gruppen – aufgerufen, die Heidschnucken künstlerisch zu gestalten.

Bewerbungen der Künstler nimmt Angela Bauart , Landkreis Harburg, Telefonnummer 0 41 71 – 69 36 07, E-Mail [email protected] entgegen. Anmeldeschluss ist der 15. September 2012.

Hintergrund

Am südlichsten Punkt des Gartenschaugeländes präsentieren sich auf einer 1,5-Hektar-Fläche die fünf großen Kulturlandschaften der Metropolregion Hamburg mit typischer Vegetation, Pflanzungen, einem bunten Bühnenprogramm sowie einem Markplatz mit Spezialitäten – die Lüneburger Heide mit ihrem typischen Landschaftsbild und ihren vielfältigen Produkten wie Heidehonig, Heidekartoffel, Buchweizen und Schaffelle, das Obstanbaugebiet „Altes Land“, die „Vier- und Marschlande“, die „Schleswig-Holsteiner Knicklandschaften“ sowie das „Pinneberger Baumschulland“. Auch kulturelle Einrichtungen, wie Museen, Kunststätten und Klöster stellen sich hier vor. Grund genug, die vor den Toren Hamburg gelegene einzigartige Kulturlandschaft zu besuchen. Die Idee, mit den umliegenden Regionen die Vielfalt an Kultur und Natur auf die Gartenschau zu bringen geht auf eine Initiative der igs 2013 und der Metropolregion Hamburg zurück.

(Presseinfo Metropolregion Hamburg)

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert