Die Bewohner des Osdorfer Borns sind jetzt gefragt, ihre Ideen und Wünsche einzubringen, um das Quartier noch schöner und lebenswerter zu gestalten. Was wird gebraucht, wo werden Probleme gesehen? Für eine Wiederaufnahme des Osdorfer Borns in das Rahmenprogramm Integrierte Stadtteilentwicklung ist das Erstellen eines Entwicklungskonzeptes erforderlich. Hierbei sind alle Anwohnerinnen und Anwohner des Osdorfer Borns eingeladen, sich einzubringen.
Um die positive Entwicklung des Osdorfer Borns weiter zu unterstützen, möchte das Bezirksamt Altona eine Wiederaufnahme als Fördergebiet erreichen. Hierzu werden zunächst eine Bestandsaufnahme der aktuellen Situation und daran anschließend ein „Integriertes Entwicklungskonzept“ erstellt, das Empfehlungen für das weitere Vorgehen und konkrete Projekte enthält. Das Bezirksamt Altona hat die Büros GEWOS und DSK mit der Erstellung dieser Berichte beauftragt.
Niemand kennt den Osdorfer Born besser, kann exakter benennen, wo noch etwas getan werden sollte und was die Menschen hier für ein noch lebenswerteres Quartier benötigen als seine Bewohner. Daher möchten GEWOS und DSK mit den Bewohnern noch weiter ins Gespräch kommen und Ideen und Vorstellungen zur Zukunft des Osdorfer Borns diskutieren.
Dazu finden verschiedene Aktionen und Veranstaltungen statt.
– Eine erste Informationsveranstaltung mit Ideensammlung wurde am 18.6. bereits durchgeführt.
– Die Bürgerwerkstatt findet am 4.9. um 18 Uhr in der Maria-Magdalena-Kirchengemeinde, Achtern Born 127d statt. Bei Kaffee und Kuchen sollen Ideen, Anregungen und Wünsche für die Zukunft des Osdorfer Borns aufgenommen und diskutiert werden.
– Des Weiteren wird eine zusätzliche Beteiligungsveranstaltung, die sich speziell an die Anwohner mit Migrationshintergrund richtet, am 29.8. um 18.30 Uhr im DKR Zentrum, Bornheide 99 stattfinden.
– Eine Jugendbeteiligung in Zusammenarbeit mit der Geschwister-Scholl-Schule, auch über das Internet, ist in Arbeit.
– Außerdem ist geplant, an einem Stand im Born Center am 31.8. und 1.9. weitere Ideen und Anregungen von den Borner Anwohnern zu sammeln.
Auf dieser Basis wird das Integrierte Entwicklungskonzept erstellt, das die Grundlage für den Förderantrag bei der Senatskommission für Integrierte Stadtentwicklung bildet, die dann über die (Wieder-) Aufnahme des Osdorfer Borns in das RISE-Programm entscheidet.
(Pressestelle Bezirksamt Altona)
