Die erfolgreiche Arbeit der Landesexzellenzinitiative (LEXI) in der Spitzenforschung wird ab Montag, den 14. Mai bis zum 1. Juni 2012 in der Diele des Hamburger Rathauses ausgestellt und damit allen Hamburgerinnen und Hamburgern zugänglich gemacht.
Wissenschaftssenatorin Dr. Dorothee Stapelfeldt hebt in diesem Zusammenhang hervor, dass mit Hilfe der Landesexzellenzinitiative der Freien und Hansestadt Hamburg und der Joachim Herz Stiftung zahlreiche hervorragende Forschungsprojekte identifiziert wurden. Hamburg habe sich damit noch stärker als Standort für Spitzenforschung profiliert.
Stapelfeldt: „Die Freie und Hansestadt Hamburg hat auf dem Gebiet von Wissenschaft und Forschung viel Potenzial zu bieten. Dies ist ganz wesentlich auf den jahrzehntelangen Ausbau universitärer Forschungsbereiche, aber auch auf das breite Spektrum an innovativen, außeruniversitären Forschungseinrichtungen zurückzuführen.
Die große Resonanz, die die Hamburger Hochschulen und Forschungseinrichtungen der LEXI entgegengebracht haben, zeigt, dass vorhandenes und neues Forschungspotenzial ausgeschöpft und entwickelt werden konnten. Dreizehn Projekte insgesamt, davon acht interdisziplinäre Exzellenzcluster und fünf Graduiertenschulen, sind in das Förderungsprogramm aufgenommen worden. Besonders freut mich, dass dabei auch geisteswissenschaftliche Forschungsprojekte vertreten sind.
Spitzenforschung braucht gesellschaftlichen Rückhalt und Wertschätzung. Deshalb ist die heute eröffnete Ausstellung im Hamburger Rathaus ein wichtiger Baustein, um die Projekte der Landesexzellenzinitiative den Hamburgerinnen und Hamburgern nahe zu bringen.“
Insgesamt reichen die Forschungsthemen von der Sprachenvielfalt in urbanen Systemen über Klimaforschung, Nanotechnologie und Infektionsforschung bis hin zu Medien und Kommunikation.
Besonders hervorzuheben ist der von der Joachim Herz Stiftung geförderte Cluster „Frontiers in Quantum Photon Science“, der im Rahmen der Exzellenzinitiative des Bundes und der Länder einen aussichtsreichen Antrag gestellt hat. Über diesen Antrag, wie auch über die Weiterförderung des bisher schon genehmigten Exzellenzclusters „Integrated Climate System Analysis and Prediction“ (CliSAP) für weitere fünf Jahre, wird am 15. Juni vom Bewilligungsausschuss der Exzellenzinitiative des Bundes und der Länder entschieden.
Darüber hinaus sind aus den LEXI-Projekten zahlreiche Anträge für Sonderforschungsbereiche und Graduiertenkollegs bei der Deutschen Forschungsgemeinschaft hervorgegangen, von denen einige bereits bewilligt worden sind.
(Pressestelle des Senats)
