47 neue Wohnungen für Sülldorf

Am 14. Juni empfahl eine Jury unter Vorsitz des Hamburger Architekten Zeiger im Rahmen einer Konzeptausschreibung, den Vorschlag des Hamburger Wohnungsbau-Unternehmens Behrendt Wohnungsbau für den Bau von 47 neuen Reihen- und Doppelhäusern weiter zu verfolgen. Das Unternehmen schlägt 10 unterschiedlich große, jeweils zweigeschossige Baukörper mit Satteldächern vor, die sich um eine zentrale Grünfläche gruppieren. Die Außenwände der Wohngebäude sollen einheitlich mit Lärchenholz verkleidet werden. Damit entsteht eine Siedlung mit prägnanter Anmutung, die sich sowohl in der Formensprache, als auch im Erscheinungsbild zwischen vorstädtischem und ländlichem Raum gut einfügt.

Die neue Siedlung soll besonders hohe ökologische Standards erfüllen (Energieeffizienz nach höchstem Standard der Kreditanstalt für Wiederaufbau, Beitrag zur e-Mobilität). Nach Meinung der Jury soll das Konzept durch besonders intelligente Haustechnik ergänzt werden.

Zwischen der S-Bahn-Strecke Blankenese-Wedel und der Sülldorfer Feldmark wird eine Sichtachse von jeder Bebauung freigehalten. Die Achse wird unter anderem für die Rückhaltung von Regenwasser benö-tigt, das dort in einer breiten Mulde gesammelt wird.

Auf der Grundlage des ausgewählten Konzepts wird vom Bezirksamt Altona der Bebauungsplan „Sülldorf 3“ weitergeführt und in enger Abstimmung mit der Finanzbehörde und den beteiligten Partnern eine zügige Umsetzung des Projektes vorangetrieben.

(Visualisierungen von „eins:eins architekten“, Quelle Pressestelle Hamburg Altona)

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