September-Programm im Thalia Theater

Am 1. September eröffnet das Thalia Theater die Spielzeit 2012/2013 mit zwei Ereignissen: Jan Bosse inszeniert „Platonow“ mit Jens Harzer in der Titelrolle im Großen Haus, im „Thalia am Alstertor“. Eben dieses feiert am selben Tag sein 100-jähriges Bestehen: Am 1. September 1912 eröffnete Leopold Jessner den Neubau am Gerhart-Hauptmann-Platz (früher „Am Pferdemarkt“). Die Saisoneröffnung wird unter dem Motto dieser 100-Jahr-Feier stehen, eine besondere Dekoration, ausgesuchte Gastronomie und vor allem ein großes Fest soll zum Feiern einladen.

Neben „Platonow“ gibt es zu Beginn der Spielzeit eine weitere Premiere im Großen Haus („Der zerbrochne Krug“ von Heinrich von Kleist am 22. September, Regie Bastian Kraft) und drei Premieren im Thalia in der Gaußstraße („Herzzentrum I-IV“ von Navid Kermani bereits am 31. August; „Tschick“ nach dem Roman von Wolfgang Herrndorf am 2. September, Regie Christopher Rüping, und „Die Nacht kurz vor den Wäldern“ von Bernard-Marie Koltès am 21. September, Szenische Einrichtung Matthias Jochmann) zu feiern. Darüber hinaus findet die Hamburger Theaternacht am 8. September im Thalia und im Thalia in der Gaußstraße statt, Lesungen von Donna Leon und Martin Suter, ein Live-Coaching des renommierten Elternberaters Jesper Juul, der Poetry Slam „Hamburg vs. Berlin“ sowie ein Expertengespräch mit Navid Kermani über seinen Roman „Dein Name“.

Eine beachtliche Neuerung, die das Thalia als erste deutsche Schauspielbühne ab der kommenden Spielzeit bietet, orientiert sich ausnahmsweise nicht an der Kunst, sondern an den Bedürfnissen des Publikums: Auf vielfachen Wunsch bieten wir unseren Zuschauern mehr Planungssicherheit als jedes andere Sprechtheater. Das Thalia Theater legt sich bis einschließlich Januar auf ausgewählte Vorstellungen im Großen Haus fest, die am 6. Juli in den VVVK gegangen sind – dem vorgezogenen Vorverkauf. Somit ist langfristiges Planen möglich, wie es bisher nur für Konzerte, Opern oder Musicals üblich war. Der „Halbjahresleporello“ informiert über die Vorstellungsdaten, der Monatsplan des jeweiligen Monats vervollständigt das Programm dann wie bisher um alle Daten des Monats und die Vorstellungen im Thalia in der Gaußstraße. Dieses Angebot richtet sich an die Hamburger Zuschauer wie an das Publikum aus dem Umland und Gäste aus weiter Ferne, denen wir einmal im Monat eine Vorstellung mit englischen Übertiteln anbieten. Zusätzlich zu diesem planerischen Fortschritt erweitert das Thalia Theater seinen Vertrieb um das Hamburger Umland, die so genannte Metropolregion. Ob Privatmann, Tourismuszentrale, Landfrauenverein, Schulklasse oder Kegelverein, ob zu einem besonderen Anlass oder einfach entspannt im Voraus, die besten Plätze sind ab 6. Juli buchbar.

(Presse Thalia Theater)

 

 

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