Die Hamburgische Verwaltung stellt den Zahlungsverkehr ihrer Behörden, Hochschulen sowie einiger Landesbetriebe ab September 2012 sukzessive auf das neue Zahlungsformat SEPA (Single Euro Payments Area) um. SEPA steht für einen einheitlichen Euro-Zahlungsverkehrsraum. Dabei macht es zukünftig keinen Unterschied mehr, ob Überweisungen oder Lastschriften im Inland oder über die Landesgrenzen hinweg getätigt werden. Alle Zahlungen werden wie inländische Zahlungen behandelt.
Die neuen einheitlichen Verfahren sind für Eurozahlungen in den 27 EU-Staaten sowie in Island, Liechtenstein, Monaco, Norwegen und der Schweiz nutzbar, also teilweise auch in Ländern, die den Euro nicht als nationale Währung verwenden. In einem ersten Schritt werden die Überweisungen der Stadt z.B. an Bürgerinnen und Bürger sowie Lieferanten umgestellt. Ab September 2012 werden vermehrt Bescheide und Rechnungen zugestellt, die statt Bankleitzahl und Kontonummer nun IBAN (International Bank Account Number, also Internationale Bankkontonummer) und BIC (Business Identifier Code) aufweisen. Dies gilt auch für ausgehändigte Formulare.
Die IBAN ist je nach Land unterschiedlich lang (in Deutschland hat sie immer 22 Stellen), vom Prinzip her aber immer gleich aufgebaut. In Deutschland beginnt die IBAN mit DE und einer zweistelligen Prüfziffer, es folgen Bankleitzahl und die Kontonummer (10 Stellen).
(Senat Aktuell Hamburg)
