Vorstellung des Berichts zu den Vorbereitenden Untersuchungen für die neue Mitte Altona

Im Dezember 2007 hat der Hamburger Senat für ein Gebiet mit ca. 75 ha Fläche in zentraler Lage von Altona die Einleitung des Verfahrens der vorbereitenden Untersuchungen nach §165 Baugesetzbuch beschlossen. Aufgabe der vorbereitenden Untersuchungen für Mitte Altona ist dabei, die Rahmenbedingungen, Chancen und Risiken einer städtebaulichen Entwicklung des neuen Stadtteils zu analysieren und Empfehlungen für die sich anschließenden Planverfahren abzugeben. Zu diesem Zweck wurde die steg Hamburg mbH zusammen mit den Büros Evers & Küssner Stadtplaner, arbos Landschaftsarchitekten und ARGUS Stadt- und Verkehrsplanung mit der Durchführung der vorbereitenden Untersuchungen und der Erstellung eines Untersuchungsberichts beauftragt, welcher nun vorliegt. Aus diesem Anlass lädt die Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt im Rahmen des Informations- und Beteiligungsprozesses zu den Planungen für Mitte Altona an diesem Donnerstag ein zur öffentlichen Präsentation des Berichts zu den vorbereitenden Untersuchungen mit anschließender Diskussion. Zudem wird auch das Koordinierungsgremium von seiner Arbeit berichten.

Donnerstag, 19. April. 2012

um 19.00 Uhr

Infozentrum Mitte Altona, Harkortstraße 121 (Hofeingang, rollstuhlgerecht), 22765 Hamburg

Hintergrund: Durch die Aufgabe des Güterbahnhofs und die geplante Verlegung der Fernbahn vom heutigen Bahnhof Altona an den Standort Diebsteich wird ein etwa 75 Hektar großes Areal im Zentrum Altonas für eine städtebauliche Neuentwicklung frei. In den ersten beiden Bauabschnitten wird dabei von der Errichtung von rd. 3.500 neuen Wohnungen ausgegangen. Außerdem sollen hier attraktive Freiräume, großzügige Grünflächen und neue Wegeverbindungen zwischen den momentan durch die Bahnflächen getrennten Stadtteilen Ottensen, Bahrenfeld und Altona-Nord entstehen. Anregungen der Anwohner sowie der Gewerbetreibenden aus der Nachbarschaft können deshalb von Anfang an in das Projekt einfließen. Um den Prozess der Bürgerbeteiligung zu begleiten, hat Ende 2011 das sog. Koordinierungsgremium aus Bürger-Vertretern seine Arbeit aufgenommen.

(Quelle: Pressestelle des Senats)

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