50 Jahre Universitätskonzerte: Giuseppe Verdi „Messa da Requiem“

Die Akademische Musikpflege der Universität Hamburg feiert das 50-jährige Bestehen ihrer traditionellen Universitätskonzerte. Anlässlich des Jubiläums laden Chor und Orchester der Universität herzlich ein zum:

Festkonzert
am Sonntag, dem 29. Januar 2012, um 20.00 Uhr,
in der Laeiszhalle, Großer Saal,
Johannes-Brahms-Platz, 20355 Hamburg.

Tickets sind erhältlich unter www.ticketonline.com, der Hotline 01805–4470777 (14 Cent/ Min.), bei bekannten Vorverkaufsstellen und an der Abendkasse.

Auf dem Programm des Jubiläumskonzertes steht ein musikalisches Großprojekt: Giuseppe Verdis „Messa da Requiem“. Über 200 Musikerinnen und Musiker sowie vier Gesangssolisten werden unter der Leitung des niederländischen Dirigenten Prof. René Gulikers (in Vertretung des erkrankten Universitätsmusikdirektors Prof. Bruno de Greeve) Verdis opulentes Werk zur Aufführung bringen.

Die Uraufführung des Requiems erfolgte am 22. Mai 1874 in der Kirche San Marco zu Mailand. Im Gegensatz zu allen anderen bis dahin komponierten Requien ist Verdis „Messa da Requiem“ das erste Requiem, das nicht für den liturgischen Gebrauch, sondern speziell für konzertante Aufführungen geschrieben wurde; daher wird es oft ironisch als Verdis beste Oper bezeichnet.

Die Solopartien des Abends übernehmen Christiane Kohl (Sopran), Christa Bonhoff (Alt), Dantes Diwiak (Tenor) und Andreas Pruys (Bass).

Chor und Orchester der Universität wurden von Prof. Jürgen Jürgens 1961 gegründet. Im Februar 1962 wurde das erste Universitätskonzert gegeben. Seit 1993 werden Chor und Orchester von dem niederländischen Dirigenten und Universitätsmusikdirektor Prof. Bruno de Greeve geleitet.

Weitere Informationen unter: www.uni-hamburg.de/Akamusik

Mutmaßlicher Rauschgifthändler zugeführt – drei Kilogramm Marihuana und Haschisch sichergestellt

Das Landeskriminalamt 63, Fachkommissariat für organisierte Kriminalität, hat heute Morgen einen 35-jährigen Deutschen türkischer Herkunft wegen des Verdachts des Drogenhandels vorläufig festgenommen und drei Kilogramm Betäubungsmittel sichergestellt.

Seit mehreren Monaten ermitteln die Beamten gegen eine türkische Tätergruppierung wegen des Verdachts des Handels mit Betäubungsmitteln. Im November gelang es, einen 43-jährigen Kurierfahrer vorläufig festzunehmen und dabei 26 Kilogramm Marihuana sicherzustellen. Der Beschuldigte wurde dem Haftrichter zugeführt (siehe Pressemitteilung Nr. 1 vom 06.11.2011).

Die Kriminalbeamten setzten die Ermittlungen fort und es gelang ihnen, die Abnehmer des bereits festgenommenen mutmaßlichen Kuriers zu ermitteln.

Gegen einen Abnehmer, einen 35 Jahre alten Deutschen, erwirkte das LKA 63 über die Hamburger Staatsanwaltschaft einen Haftbefehl und Durchsuchungsbeschlüsse. Der Haftbefehl wurde heute an der Wohnanschrift des Tatverdächtigen vollstreckt. Bei der Durchsuchung seines Hauses stellten die Beamten insgesamt 3 Kilogramm Marihuana und Haschisch sowie rund 1.000 Euro mutmaßliches Dealgeld sicher.

Der 35-Jährige wurde dem Untersuchungsgefängnis zugeführt. Die weiteren Ermittlungen dauern an.

 

Quelle: Polizei Hamburg

 

 

Drei Festnahmen nach Straßenraub

Zivilfahnder des Polizeikommissariates 26 haben gestern Abend drei Jugendliche im Alter von 14, 15 und 16 Jahren wegen des Verdachts des gemeinschaftlichen Raubes vorläufig festgenommen.

Die Jugendlichen folgten dem späteren Geschädigten vom Bahnhof Blankenese bis zur Straße Eichengrund. Hier forderten sie den 20-Jährigen auf, stehenzubleiben. Dabei ergriff der 15-Jährige die Schulter des jungen Mannes und forderte die Herausgabe von Geld.

Gleichzeitig fing er an, den 20-Jährigen zu durchsuchen. Seine beiden mutmaßlichen Komplizen standen daneben. Aufgrund der Überzahl der Täter wehrte sich der Geschädigte nicht. Die Täter raubten ihm insgesamt 210 Euro Bargeld sowie das Handy und flüchteten anschließend in Richtung Bahnhof Blankenese. Der Geschädigte bat einen Passanten um ein Handy und alarmierte die Polizei.

Im Rahmen einer Sofortfahndung konnten die Tatverdächtigen auf dem Bahnsteig des S-Bahnhofes Blankenese angetroffen und vorläufig festgenommen werden. Das geraubte Handy sowie eine Schreckschusspistole konnten bei dem 15-Jährigen sichergestellt werden. Das geraubte Bargeld hatten die drei Jugendlichen bereits untereinander aufgeteilt.

Sie wurden dem PK 26 zugeführt und nach Benachrichtigung ihrer Eltern entlassen.

Quelle: Polizei Hamburg

 

Bitkom: Morgen Bewerbungsstart für neue Homepage-Namen

Der mehrmals verschobene Startschuss für neue Homepage-Namen im Internet fällt morgen: Ab dem 12. Januar nimmt die zuständige Internet-Verwaltung Icann Bewerbungen für neue „Top Level Domains“ an. Dann können Unternehmen, aber auch Städte und Regionen eigene Adresse-Endungen nach dem Muster „.firma“ oder „.stadt“ erhalten. In Deutschland gibt es unter anderem Initiativen für die Adressen .berlin, .hamburg und .köln. Branchen-Domains wie .film oder .hotel sind ebenfalls geplant. „Alle interessierten Institutionen sollten jetzt aktiv werden, wenn sie die neuen Möglichkeiten schnell nutzen wollen“, rät der Präsident des Hightech-Verbandes BITKOM, Prof. Dieter Kempf.

Bewerbungen können zunächst von Mitte Januar bis Mitte April eingereicht werden. Icann plant, bis zum November 2012 die Anträge zu prüfen und neue Top Level Domains zuzulassen. Anfang 2013 können die Bewerber dann voraussichtlich mit ihrer neuen Web-Adresse starten.

Die wichtigsten Fragen für interessierte Firmen und Organisationen:

1. Wer kann eine „Top Level Domain“ beantragen?

Neben Städten und Regionen kommt dies für Branchen, Firmen und Marken in Frage. Privatleute können keine Homepage-Endung nach dem Muster „www.homepage.meier“ beantragen. Der Grund ist, dass Icann den wirtschaftlichen Betrieb der Adress-Endungen langfristig sichern will. Wer eine eigene Domain-Endung besitzt, übernimmt die kompletten Aufgaben eines Internet-Unternehmens. Dafür sind ein eigenes Geschäftskonzept und ein entsprechend hohes Startkapital nötig.

2. Wie teuer wird eine eigene Domain-Endung?

Allein für die Bewerbung werden rund 120.000 Euro fällig. Zusätzlich sind abhängig vom Aufwand bis zu einer halben Million Euro für Projektmanagement, Technik und Rechtsberatung nötig. Bis zu 200.000 Euro kostet der laufende Betrieb pro Jahr.

3. Wie werden einzelne Homepages mit neuen Endungen vergeben?

Die einzelnen Homepages mit neuen Endungen – etwa www.meier.berlin – sollen nach einem fairen, transparenten Verfahren vergeben werden. Durch bestimmte Services für Markenrechtsinhaber soll verhindert werden, dass Webseiten zu Spekulationszwecken reserviert werden.

(Bitkom e.V.)

Schulbusfahrer unter Drogeneinfluss aus dem Verkehr gezogen

Beamte der Verkehrsstaffel West haben gestern in der Luruper Chaussee den 50-jährigen Fahrer eines VW-Kleinbusses angehalten überprüft. Der Fahrer transportierte ein 8-jähriges Kind im Rollstuhl.

Der 50-Jährige händigte den Beamten zunächst den Führerschein aus.

Die anschließenden Tests zur Überprüfung der Fahrtauglichkeit zeigten im Ergebnis einige Auffälligkeiten. Auf Befragen teilte der 50-Jährige mit, dass er am Sonntag „gekifft“ und vor ca. einer Woche „gekokst“ habe. Im Anschluss boten die Beamten dem Fahrer einen Drogenschnelltest an. Der Test verlief positiv auf THC und Kokain.

Dem 50-Jährigen wurde eine Blutprobe entnommen, sein Führerschein wurde sichergestellt. Gegen den Betroffenen leiteten die Beamten ein Ordnungswidrigkeitenverfahren ein. Der Fahrer muss mit einem zweimonatigen Fahrverbot, 500 Euro Bußgeld und vier Punkten im Verkehrszentralregister rechnen.

Der VW Kleinbus wurde verkehrssicher abgestellt. Die Fahrdienstleiterin des Unternehmens brachte den Jungen nach Hause.

(Polizei Hamburg)

 

Jugendlicher randaliert im Hamburger Hauptbahnhof

Am 11.01.2012 gegen 00.20 Uhr bewarfen mehrere Jugendliche im Hamburger Hauptbahnhof Schaufensterscheiben mit Bierflaschen. Eine alarmierte Streife der Bundespolizei konnte einen der flüchtenden Jugendlichen im Bahnhof stellen. Der 16-Jährige verhielt sich äußerst aggressiv gegenüber den eingesetzten Bundespolizisten und konnte nur gefesselt dem Polizeirevier zugeführt werden. Ein durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von 1,74 Promille.

Da die Erziehungsberechtigten des 16-Jährigen nicht erreicht werden konnten, wurde der Kinder – und Jugendnotdienst eingeschaltet.

Im Anschluss verbrachten Bundespolizisten den Jugendlichen aus Neugraben -Fischbek in ein Krankenhaus zur Ausnüchterung.

Die Schaufensterscheiben wurden durch den Bierflaschenbewurf offensichtlich nicht beschädigt.

(Bundespolizeiinspektion Hamburg)