„FameLab Hamburg“: Junge Wissenschaftler präsentieren ihre Forschung

„FameLab“, der internationale Wettbewerb für Wissenschaftskommunikation, wird nun zum zweiten Mal in Deutschland ausgetragen: Am 28. Januar findet der regionale Vorentscheid Hamburg statt, veranstaltet von der Universität Hamburg in Kooperation mit dem Reportagemagazin GEO. Unter dem Motto „Talking Science“ stellen bei „FameLab“ junge Wissenschaftler aus Natur- und Ingenieurwissenschaften, Informatik, Mathematik, Medizin und Psychologie ihre Forschung kurz, unterhaltsam und verständlich einem Laienpublikum und einer Fachjury vor. Für die jeweils maximal dreiminütigen Vorträge ist nur erlaubt, was am Körper getragen werden kann, sei es ein Kontrabass, ein aufblasbarer Delphin oder ein Totenschädel – der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt!

„FameLab“ will junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler dazu ermutigen, ihr Fachgebiet einer breiten Öffentlichkeit zu vermitteln und Menschen für ihr Thema zu begeistern. Die Fachjury setzt sich aus prominenten Vertretern und Vertreterinnen der Bereiche Forschungsförderung und Medien zusammen.

Am 28.01.2012 findet „FameLab Hamburg“ von 15 bis 17 Uhr im Planetarium, Hindenburgstraße 1b, statt. Der Fernsehproduzent und Journalist Hubertus Meyer-Burckhardt moderiert die Veranstaltung. Der Eintritt beträgt 5 Euro, für Studierende ist der Eintritt frei. Eine Platzreservierung wird empfohlen unter: [email protected], Tel.: 040-428 38-7592.

Die hier ausgewählten zwei Finalisten treffen sich Mitte März 2012 mit den Regionalsiegern der anderen deutschen Städte zu einer „Masterclass“ beim British Council, dem Initiator des Wettbewerbs, in Berlin. Am 31. März 2012 folgt im Bielefelder Ringlokschuppen das nationale Finale.

Veranstalter von FameLab Germany sind British Council und das Wissenschaftsbüro der Bielefeld Marketing GmbH. Unterstützt wird der Wettbewerb von GEO als nationalem Medienpartner und darüber hinaus von Wissenschaft im Dialog und der Helmholtz Gemeinschaft.

Die weiteren regionalen Vorrunden finden in München, Bielefeld, Lübeck, Leipzig, Karlsruhe und Potsdam statt. Mittlerweile hat sich der Wettbewerb in 15 weiteren Staaten etabliert.

Weitere Infos unter: www.famelab-germany.de

 

Quelle: Universität Hamburg

Fünf mutmaßliche Kfz-Aufbrecher festgenommen

Hamburger Polizeibeamte haben fünf Tatverdächtige im Alter zwischen 16 und 36 Jahren wegen des Verdachts des Kfz-Aufbruchs vorläufig festgenommen.

Fall 1

Zivilfahnder des Polizeikommissariates 14 wurden gestern Nachmittag, 15:15 Uhr, in der Marseiller Straße in Hmb.-Neustadt, auf einen 36-jährigen Mann aufmerksam, der in auffälliger Weise geparkte Autos inspizierte. Als der Mann sich an einem Fahrzeug plötzlich abduckte und anschließend zur Flucht ansetzte, hielten ihn die Fahnder an. Sie stellten bei dem Tatverdächtigen drei Navigationsgeräte sicher. Eine Überprüfung ergab, dass der 36-Jährige zwei Fahrzeuge aufgebrochen und die Navigationsgeräte entwendet hatte. Kriminalbeamte des PK 14 übernahmen die weiteren Ermittlungen und führten den Beschuldigten einem Haftrichter zu.

 

Fall 2

 

Beamte des Polizeikommissariates 36 kontrollierten gestern um 16:30 Uhr in Hmb.-Ohlsdorf, Rübenkamp, einen Wohnwagen. Der Wohnanhänger stand am rechten Fahrbahnrand und ragte mit dem Heck in einen der Fahrstreifen. Die Polizisten hörten, dass sich in dem Hänger Personen aufhielten und forderten diese auf, die Tür zu öffnen. Als der Aufforderung nachgekommen wurde, stellten die Beamten fest, dass die Tür ganz offensichtlich aufgebrochen worden war. In dem Wohnwagen hielten sich drei Algerier (16, 16, 17) auf, die sich nur unzureichend ausweisen konnten. Sie wurden vorläufig festgenommen und der Wohnwagenhalter kontaktiert. Der 63-jährige Halter stellte fest, dass sich in dem Hänger Gegenstände befanden (Navigationsgerät, Flachbildfernseher, diverse Anzüge und Hemden sowie ein Pkw-Schlüssel Audi A5), die nicht ihm gehörten. Die weiteren Ermittlungen in Tatortnähe ergaben ein weiteres aufgebrochenes Wohnmobil. Wie sich herausstellte, stammten die im Anhänger gefundenen Gegenstände aus diesem Wohnmobil. Der Kriminaldauerdienst übernahm die weiteren Ermittlungen. Die Jugendlichen wurden nach ihrer erkennungsdienstlichen Behandlung einem Haftrichter zugeführt.

 

Fall 3

 

Ein Anwohner der Grillparzerstraße in Hmb.-Uhlenhorst beobachtete heute Morgen (01:16 Uhr) einen Täter, der sich an einem BMW zu schaffen machte. Nachdem der Mann etwas aus dem Fahrzeug herausgenommen hatte, flüchtete er auf einem Fahrrad in Richtung Hofweg. Der Zeuge alarmierte die Polizei. Im Rahmen der Sofortfahndung konnte der Tatverdächtige (34) in der Straße Bellevue angetroffen und vorläufig festgenommen werden. Der 34-Jährige hatte diverses Stehlgut bei sich (Navigationsgeräte, CDs und Zubehör). Wie sich herausstellte, wurde neben dem BMW noch ein Pkw Toyota aufgebrochen. Nach ersten Ermittlungen stammen die aufgefundenen Navigationsgeräte aus den beiden Fahrzeugen. Die Kripo des Polizeikommissariates 31 hat die Ermittlungen übernommen. Der Beschuldigte wird vernommen und anschließend in Absprache mit der Staatsanwaltschaft einem Haftrichter zugeführt.

Quelle: Polizei Hamburg

 

 

50 Jahre Universitätskonzerte: Giuseppe Verdi „Messa da Requiem“

Die Akademische Musikpflege der Universität Hamburg feiert das 50-jährige Bestehen ihrer traditionellen Universitätskonzerte. Anlässlich des Jubiläums laden Chor und Orchester der Universität herzlich ein zum:

Festkonzert
am Sonntag, dem 29. Januar 2012, um 20.00 Uhr,
in der Laeiszhalle, Großer Saal,
Johannes-Brahms-Platz, 20355 Hamburg.

Tickets sind erhältlich unter www.ticketonline.com, der Hotline 01805–4470777 (14 Cent/ Min.), bei bekannten Vorverkaufsstellen und an der Abendkasse.

Auf dem Programm des Jubiläumskonzertes steht ein musikalisches Großprojekt: Giuseppe Verdis „Messa da Requiem“. Über 200 Musikerinnen und Musiker sowie vier Gesangssolisten werden unter der Leitung des niederländischen Dirigenten Prof. René Gulikers (in Vertretung des erkrankten Universitätsmusikdirektors Prof. Bruno de Greeve) Verdis opulentes Werk zur Aufführung bringen.

Die Uraufführung des Requiems erfolgte am 22. Mai 1874 in der Kirche San Marco zu Mailand. Im Gegensatz zu allen anderen bis dahin komponierten Requien ist Verdis „Messa da Requiem“ das erste Requiem, das nicht für den liturgischen Gebrauch, sondern speziell für konzertante Aufführungen geschrieben wurde; daher wird es oft ironisch als Verdis beste Oper bezeichnet.

Die Solopartien des Abends übernehmen Christiane Kohl (Sopran), Christa Bonhoff (Alt), Dantes Diwiak (Tenor) und Andreas Pruys (Bass).

Chor und Orchester der Universität wurden von Prof. Jürgen Jürgens 1961 gegründet. Im Februar 1962 wurde das erste Universitätskonzert gegeben. Seit 1993 werden Chor und Orchester von dem niederländischen Dirigenten und Universitätsmusikdirektor Prof. Bruno de Greeve geleitet.

Weitere Informationen unter: www.uni-hamburg.de/Akamusik

Mutmaßlicher Rauschgifthändler zugeführt – drei Kilogramm Marihuana und Haschisch sichergestellt

Das Landeskriminalamt 63, Fachkommissariat für organisierte Kriminalität, hat heute Morgen einen 35-jährigen Deutschen türkischer Herkunft wegen des Verdachts des Drogenhandels vorläufig festgenommen und drei Kilogramm Betäubungsmittel sichergestellt.

Seit mehreren Monaten ermitteln die Beamten gegen eine türkische Tätergruppierung wegen des Verdachts des Handels mit Betäubungsmitteln. Im November gelang es, einen 43-jährigen Kurierfahrer vorläufig festzunehmen und dabei 26 Kilogramm Marihuana sicherzustellen. Der Beschuldigte wurde dem Haftrichter zugeführt (siehe Pressemitteilung Nr. 1 vom 06.11.2011).

Die Kriminalbeamten setzten die Ermittlungen fort und es gelang ihnen, die Abnehmer des bereits festgenommenen mutmaßlichen Kuriers zu ermitteln.

Gegen einen Abnehmer, einen 35 Jahre alten Deutschen, erwirkte das LKA 63 über die Hamburger Staatsanwaltschaft einen Haftbefehl und Durchsuchungsbeschlüsse. Der Haftbefehl wurde heute an der Wohnanschrift des Tatverdächtigen vollstreckt. Bei der Durchsuchung seines Hauses stellten die Beamten insgesamt 3 Kilogramm Marihuana und Haschisch sowie rund 1.000 Euro mutmaßliches Dealgeld sicher.

Der 35-Jährige wurde dem Untersuchungsgefängnis zugeführt. Die weiteren Ermittlungen dauern an.

 

Quelle: Polizei Hamburg

 

 

Drei Festnahmen nach Straßenraub

Zivilfahnder des Polizeikommissariates 26 haben gestern Abend drei Jugendliche im Alter von 14, 15 und 16 Jahren wegen des Verdachts des gemeinschaftlichen Raubes vorläufig festgenommen.

Die Jugendlichen folgten dem späteren Geschädigten vom Bahnhof Blankenese bis zur Straße Eichengrund. Hier forderten sie den 20-Jährigen auf, stehenzubleiben. Dabei ergriff der 15-Jährige die Schulter des jungen Mannes und forderte die Herausgabe von Geld.

Gleichzeitig fing er an, den 20-Jährigen zu durchsuchen. Seine beiden mutmaßlichen Komplizen standen daneben. Aufgrund der Überzahl der Täter wehrte sich der Geschädigte nicht. Die Täter raubten ihm insgesamt 210 Euro Bargeld sowie das Handy und flüchteten anschließend in Richtung Bahnhof Blankenese. Der Geschädigte bat einen Passanten um ein Handy und alarmierte die Polizei.

Im Rahmen einer Sofortfahndung konnten die Tatverdächtigen auf dem Bahnsteig des S-Bahnhofes Blankenese angetroffen und vorläufig festgenommen werden. Das geraubte Handy sowie eine Schreckschusspistole konnten bei dem 15-Jährigen sichergestellt werden. Das geraubte Bargeld hatten die drei Jugendlichen bereits untereinander aufgeteilt.

Sie wurden dem PK 26 zugeführt und nach Benachrichtigung ihrer Eltern entlassen.

Quelle: Polizei Hamburg

 

Schulbusfahrer unter Drogeneinfluss aus dem Verkehr gezogen

Beamte der Verkehrsstaffel West haben gestern in der Luruper Chaussee den 50-jährigen Fahrer eines VW-Kleinbusses angehalten überprüft. Der Fahrer transportierte ein 8-jähriges Kind im Rollstuhl.

Der 50-Jährige händigte den Beamten zunächst den Führerschein aus.

Die anschließenden Tests zur Überprüfung der Fahrtauglichkeit zeigten im Ergebnis einige Auffälligkeiten. Auf Befragen teilte der 50-Jährige mit, dass er am Sonntag „gekifft“ und vor ca. einer Woche „gekokst“ habe. Im Anschluss boten die Beamten dem Fahrer einen Drogenschnelltest an. Der Test verlief positiv auf THC und Kokain.

Dem 50-Jährigen wurde eine Blutprobe entnommen, sein Führerschein wurde sichergestellt. Gegen den Betroffenen leiteten die Beamten ein Ordnungswidrigkeitenverfahren ein. Der Fahrer muss mit einem zweimonatigen Fahrverbot, 500 Euro Bußgeld und vier Punkten im Verkehrszentralregister rechnen.

Der VW Kleinbus wurde verkehrssicher abgestellt. Die Fahrdienstleiterin des Unternehmens brachte den Jungen nach Hause.

(Polizei Hamburg)

 

Jugendlicher randaliert im Hamburger Hauptbahnhof

Am 11.01.2012 gegen 00.20 Uhr bewarfen mehrere Jugendliche im Hamburger Hauptbahnhof Schaufensterscheiben mit Bierflaschen. Eine alarmierte Streife der Bundespolizei konnte einen der flüchtenden Jugendlichen im Bahnhof stellen. Der 16-Jährige verhielt sich äußerst aggressiv gegenüber den eingesetzten Bundespolizisten und konnte nur gefesselt dem Polizeirevier zugeführt werden. Ein durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von 1,74 Promille.

Da die Erziehungsberechtigten des 16-Jährigen nicht erreicht werden konnten, wurde der Kinder – und Jugendnotdienst eingeschaltet.

Im Anschluss verbrachten Bundespolizisten den Jugendlichen aus Neugraben -Fischbek in ein Krankenhaus zur Ausnüchterung.

Die Schaufensterscheiben wurden durch den Bierflaschenbewurf offensichtlich nicht beschädigt.

(Bundespolizeiinspektion Hamburg)