Auszubildende nehmen deutlich öfter an Mobilitätsprogrammen teil

Jugendliche, die am Mobilitätsprogramm der berufsbildenden Schulen teilnehmen, machen 6 Prozent eines Ausbildungsjahrgangs in Hamburg aus. Damit liegt Hamburg deutlich über dem Bundesdurchschnitt (3 Prozent) und hat die von der Europäischen Kommission für das Jahr 2020 angestrebte Zielmarke von sechs Prozent bereits jetzt erreicht – „Auszubildende nehmen deutlich öfter an Mobilitätsprogrammen teil“ weiterlesen

4. See-Hafen-Kongress 25./26. April – Einblick in die Themenwelt

Anforderungen der Chemie- und Pharmabranche an den Hamburger Hafen – Ein Hauptthema auf dem 4. See-Hafen-Kongress am 25. und 26. April in Hamburg. Von den insgesamt 132,2 Millionen Tonnen Seegüter, die 2011 im Hamburger Hafen über die Kaikanten gingen, entfielen rund 15,4 Millionen Tonnen auf den Gefahrgutumschlag. „4. See-Hafen-Kongress 25./26. April – Einblick in die Themenwelt“ weiterlesen

4. See-Hafen-Kongress am 25. und 26. April in Hamburg

Steigende Umschlagmengen und größere Schiffseinheiten stellen den Hamburger Hafen vor neue Herausforderungen in der Hinterland-Logistik. Welche Anforderungen dabei auf
Reedereien, Terminalbetreiber, Hafenlogistiker und Transportunternehmen zukommen, wird auf dem 4. See-Hafen-Kongress vom 25. bis 26. April 2012 in Hamburg diskutiert. In der von Professor Dr. Uwe Höft, Herausgeber des „Privatbahn Magazin“, moderierten Themenrunde „Anforderungen an die Hinterlandanbindung der Seehäfen“, erörtern Experten die neuesten Entwicklungen und Anforderungen im Zu- und Ablaufverkehr der Seehäfen: Unter ihnen sind Rüdiger Grigoleit, Vorsitzender des Deutschen Seeverladerkomitees im Bundesverband der Deutschen Industrie, Torsten Schein, Leiter Netzinvestitionen der DB Netz AG, Thomas Lütje, Geschäftsführer der HHLA Container Terminals GmbH, Christian Marnetté, Executive Vice President Sales & Marketing Central Europe bei Kühne + Nagel (AG & Co.) KG und Hans Stapelfeldt, Geschäftsführender Gesellschafter der Stapelfeldt Transport GmbH. Der Hamburger Hafen zeigt sich im Hinterlandverkehr bereits gut gerüstet: Daher bietet der 4. See-Hafen-Kongress in der Hansestadt eine geeignete Plattform zur Diskussion der Thematik. Den wachsenden Umschlagmengen und den immer größer werdenden Anforderungen an die Umwelt begegnet der Hafen mit einer gut ausgebauten Infrastruktur.
Neben einer ausgezeichneten Verkehrsanbindung an die Straße sowie per Binnen- und
Feederschiff, konnten vor allem die Schienentransporte im Hamburger Hafen ein starkes
Wachstum verzeichnen: In 2011 feierte der Hamburger Hafen mit über zwei Millionen
Containern auf der Schiene ein Rekordergebnis. Mit diesem Resultat baut die Hansestadt
einmal mehr ihre Position als führender Eisenbahnhafen in Europa aus.

Gleichzeitig ist die Hafenbahn auch im intermodalen Vergleich auf Wachstumskurs: Mit
einem Anstieg der auf Schiene transportierten Güter von über zwei Prozent sorgte die Bahn 2011 auch für eine Entlastung der Straßenverkehre ins Hinterland und trägt damit zur Verringerung des CO2-Ausstoßes bei. 36 Prozent der Güter in das und aus dem Hinterland wurden 2011 über die Schiene transportiert. Insgesamt sorgen auf dem Gleisnetz der Hamburger Hafenbahn mehr als 300 km Gleislänge für die Abwicklung von täglich rund 200 Güterzügen mit über 4.500 Wagons.

Der 4. See-Hafen-Kongress findet im Empire Riverside Hotel in Hamburg statt. Weitere Informationen und den aktuellen Stand des Programms finden Sie unter: www.see-hafenkongress.de.

Quelle: Hafen Hamburg

Frauen streben seltener nach Führungspositionen

Das grundsätzlich höhere Leistungspotenzial junger Frauen führt im Gegensatz zu Männern nicht automatisch zu einem höheren Streben nach Führungspositionen. Das ist eine Quintessenz des zweijährigen Forschungsprojektes „Führungsmotivation im Geschlechtervergleich“, das Organisationspsychologen der Helmut-Schmidt-Universität kürzlich abgeschlossen haben.

In dem vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderten Forschungsprojekt „Führungsmotivation im Geschlechtervergleich“ untersuchten Prof. Dr. Jörg Felfe und seine Mitarbeiterinnen zwei Jahre lang die Rolle der Führungsmotivation für das Erreichen von Führungspositionen. Die Ergebnisse zeigen, dass ein erheblicher Anteil der Frauen ihr Potenzial nicht ausschöpfen, gewissermaßen mit angezogener Handbremse unterwegs sind: „Ihre ambivalente Haltung gegenüber Führung hindert sie daran, zielorientiert und offensiver vorzugehen, wenn es um Führungspositionen geht“, sagt Felfe.

In einer Untersuchung mit 700 Studierenden geisteswissenschaftlicher Fächer fanden die Wissenschaftler heraus, dass die weiblichen Studierenden zwar die besseren Abiturabschlussnoten vorweisen konnten, ihre Motivation, Führungsverantwortung zu übernehmen, jedoch bedeutend geringer ausgeprägt war als bei den Männern. Gute Abiturnoten gehen nur bei Männern mit hoher Führungsmotivation einher, während sich die besseren Leistungsvoraussetzungen bei Frauen nicht in eine höhere Führungsmotivation übersetzen.

Quelle: Helmut-Schmidt-Universität