Internationale Kunstszene feiert Sommer in Hamburg

Die junge Kunstszene macht im August Station in Hamburg. Während man beim Internationalen Sommerfestival auf Kampnagel die Arbeiten von Nachwuchskünstlern der Theater- und Tanzszene erleben kann, lädt die Hamburger Kunsthalle als dessen Partner dazu ein, sich mit Alice im Wunderland der Kunst zu begeben. Gute Gelegenheiten, um den Städtetrip in die Hansestadt mit einer Prise Kultur zu würzen.

Sommerfestival statt Sommerpause lautet das Motto in Hamburg. Denn vom 9. bis 25. August kommen einige der derzeit interessantesten Ensembles der Theater- und Tanzszene sowie bildende Künstler und Bands nach Hamburg zum Internationalen Sommerfestival auf Kampnagel.

Beim Kultursommer erlebt das Publikum internationale Nachwuchskünstler und entdeckt junge Talente. Allein fünf deutsche Erstaufführungen stehen auf dem Programm: Gestartet wird am Eröffnungswochenende mit einem neuen Stück des französischen Choreografen Boris Charmatz sowie dem international viel beachteten Theaterprojekt „Die Priesterin“ des ungarischen Regisseurs Árpád Schilling, der dafür Jugendliche und professionelle Schauspieler auf die Bühne bringt. Die amerikanische Performance Gruppe Nature Theater of Oklahoma ist mit neuen Episoden ihres Stückes „Life and Times“ zurück in Hamburg, die in Koproduktion mit dem Burgtheater Wien entstanden sind. „Kiss & Cry“ ist eine Zusammenarbeit zwischen dem Filmemacher Jaco Van Dormael sowie der Choreografin Michèle Anne De Mey und ebenfalls erstmalig in Deutschland zu sehen.

Ein Partner des Sommerfestivals ist die Hamburger Kunsthalle. Deren aktuelle Ausstellung „Alice im Wunderland der Kunst“ passt bestens zum unkonventionellen Kampnagel-Programm und ist noch bis zum 30. September zu sehen. Bis heute ziehen die Abenteuer von Lewis Carrolls „Alice im Wunderland“ Millionen Menschen in ihren Bann und dienen Künstlern als Inspirationsquelle. Die Ausstellung zeigt 200 Werke aus 150 Jahren und lässt die Besucher in die surreale Phantasie von Grinsekatze, verrücktem Hutmacher & Co. eintauchen. Beginnend mit Darstellungen des späten 19. Jahrhunderts und einem Schwerpunkt im Surrealismus, zeigt die Ausstellung auch Arbeiten der 1960er und 1970er Jahre bis hin zu zeitgenössischen Werken. Anfassen und Mitmachen ist bei dieser Ausstellung sogar erwünscht: So lädt die Wohnzimmer-Rauminstallation von Pipilotti Rist dazu ein, auf überdimensionierten Ledersofas Platz zu nehmen und selbst die Fernbedienung zu drücken. Im riesigen sprechenden Hut von Stephan Huber hingegen verbirgt sich ein Raum, in den man nur durch eine winzig kleine Tür gelangt. Zu einer ungewöhnlichen Museumsführung mit Brille und Kopfhörer lädt das schwedische Künstlerduo Lundahl & Seitl im Rahmen des Internationalen Sommmerfestivals in die Kunsthalle ein. In „Symphony of a Missing Room“ werden Besucher von Darstellern „blind“ durch die Ausstellung geführt und erleben so Kunst und Raum auf neue Art und Weise.

Über Kampnagel und die Hamburger Kunsthalle

Die ehemalige Kranfabrik Kampnagel ist Deutschlands größte freie Spiel- und Produktionsstätte und zählt zu den international bedeutendsten Bühnen für darstellende Künste. Seit den Anfängen in den 1980er Jahren ist das Internationale Sommerfestival das Hamburger Fenster zur internationalen Tanz- und Theaterwelt und das größte Kulturevent im Sommer in Hamburg.

Die Hamburger Kunsthalle gehört zu den wichtigsten und größten Kunstmuseen Deutschlands. Ihre erstklassige Sammlung führt die Besucher von den mittelalterlichen Altären Meister Bertrams bis zu den Stars der zeitgenössischen Kunst wie Gerhard Richter oder Neo Rauch.

(Hamburg Marketing GmbH)

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