Senat zeigt Flagge für Lesben und Schwule

Am heutigen Mittwoch hat Justiz- und Gleichstellungssenatorin Jana Schiedek gemeinsam mit der US-Generalkonsulin Inmi K. Patterson sowie den gleichstellungspolitischen Sprecherinnen und Sprechern der Bürgerschaftsfraktionen die Regenbogenflagge am Hamburger Rathaus gehisst. Anlass sind die Feierlichkeiten zum 32. Christopher Street Day in Hamburg. Die Regenbogenflagge wird von heute an bis zum kommenden Sonntag vom Balkon des Hamburger Rathauses wehen. Die Generalkonsulin ist gemeinsam mit dem ersten Bürgermeister Olaf Scholz Schirmherrin des diesjährigen Christopher Street Day. Dessen Motto lautet „Ehe 2.0 – Nach den Pflichten jetzt die Rechte!“.

„Wir zeigen Flagge für die vollständige Gleichberechtigung von Lesben und Schwulen. Hamburg stand schon immer für Weltoffenheit, Toleranz und Vielfalt. Eine Öffnung der zivilrechtlichen Ehe für gleichgeschlechtliche Paare ist überfällig. Das würde alle rechtlichen Diskriminierungen auf einen Schlag beseitigen. Nach wie vor werden schwule und lesbische Paare im Alltag diskriminiert und angefeindet. Das können wir nicht akzeptieren. Die Bundesregierung muss endlich ihre Blockadehaltung aufgeben“, sagte Gleichstellungssenatorin Jana Schiedek. In vielen Ländern – von Kanada über Portugal bis Südafrika – gehört die gleichgeschlechtliche Ehe zur Normalität. In Deutschland ist dies noch anders: Zuletzt wurden im Deutschen Bundestag im Mai und Juni Initiativen zur Einführung des Rechts auf Eheschließung Personen gleichen Geschlechts mit den Stimmen der Fraktionen CDU/CSU und FDP abgelehnt.

Am Samstag, den 4. August, findet die traditionelle politische Parade statt. An ihr nehmen Gleichstellungssenatorin Jana Schiedek und Sozialsenator Detlef Scheele teil.

(Senat Aktuell Hamburg)

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