Am heutigen Donnerstag ist die schleswig-holsteinische Ministerin für Bildung und Wissenschaft Prof. Dr. Waltraud Wende zu einem Antrittsbesuch mit der Hamburger Wissenschaftssenatorin Dr. Dorothee Stapelfeldt zusammengekommen. Bei dem eineinhalbstündigen Gespräch im Hamburger Rathaus erörterten beide intensiv Stand und Perspektiven der Wissenschaftsregion Norddeutschland. Ziel müsse es sein, die vielfältigen Kooperationen zwischen Hamburg und Schleswig-Holstein auf diesem Feld weiter auszubauen und neue Projekte anzustoßen. Notwendig sei auch eine gemeinsame Strategie aller norddeutschen Länder, um eine stärkere Förderung von Wissenschaft und Forschung in Norddeutschland durch den Bund zu ermöglichen. Ministerin Wende und Senatorin Stapelfeldt betonten ferner, dass eine Verlängerung des Hochschulpakts von Bund und Ländern über das Jahr 2015 hinaus unabdingbar sei.
Ein gelungenes Beispiel für erfolgreiche norddeutsche Zusammenarbeit sei der Norddeutsche Wissenschaftspreis, der 2012 zum ersten Mal ausgeschrieben wurde und in diesem Jahr Kooperationen in der Meeresforschung prämiert. Ziel des Preises ist es, herausragende norddeutsche Kooperationen in der Wissenschaft zu würdigen und über die norddeutschen Ländergrenzen hinaus sichtbar zu machen. Der Preis wird gemeinsam von den Wissenschaftsministerinnen und -minister der Länder Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Schleswig-Holstein, der Freien Hansestadt Bremen und der Freien und Hansestadt Hamburg vergeben und Ende November im Hamburger Rathaus verliehen.
Ministerin Wende und Senatorin Stapelfeldt vereinbarten, sich künftig regelmäßig über aktuelle Themen der norddeutschen Wissenschaftspolitik auszutauschen und eine engere Vernetzung beider Länder auch auf Arbeitsebene voranzutreiben.
(Presseinfo Behörde für Wissenschaft und Forschung)
