Vom 7. bis 9. September ist wieder „Tag des offenen Denkmals“, in diesem Jahr mit dem Schwerpunkt „Stiftungen und Bürgerwille“. Dabei öffnen sich Denkmäler wie die Viktoria-Kaserne, die heute als Künstlerhaus genutzt wird, das „Heine`sche Wohnstift“ am Holstenwall oder das Kinderkrankenhaus Altona, das auch aus einer Stiftung hervorging. Vielerorts vermitteln Architekten oder Denkmalpfleger die Gebäudegeschichte. Museen wie das Museum für Kunst und Gewerbe oder die Kunsthalle laden zu besonderen Themenführungen. Das aktuelle Programm liegt an öffentlichen Orten aus und steht im Internet unter www.denkmalschutzamt.hamburg.de. Alle Veranstaltungen sind kostenlos, aber für einige ist eine vorherige Anmeldung notwendig.
Kultursenatorin Prof. Barbara Kisseler: „Die Vielzahl der am kommenden Wochenende geöffneten Denkmäler zeigt, wie wichtig das bürgerschaftliche Engagement für die Baukultur in Hamburg ist. Der diesjährige Tag des offenen Denkmals gibt damit wieder auch einen spannenden Einblick in die Geschichte Hamburgs.“
Zum Auftakt laufen am Freitag, den 7. September ab 14 Uhr öffentliche Vorträge zum Schwerpunktthema in der Patriotischen Gesellschaft. Das ganze Wochenende gibt es neben den vielen einmaligen Besichtigungsmöglichkeiten auch ein großes Familienprogramm; Mitmach-Angebote beispielsweise in der Bergedorfer Mühle oder im Harburger Kulturkran machen die Geschichte auch für Kinder lebendig, und im Gängeviertel kann man auf Schnitzeljagd gehen.
Zusätzliche Kulturveranstaltungen laden zu besonderen Orten: Die Gruppe „A Wall is A Screen“ beispielsweise veranstaltet am Freitagabend einen Rundgang mit historischen Kurzfilmen durch das Karolinenviertel, und am Sonntagmittag um 13 Uhr gibt es ein Kammerkonzert mit Jugend musiziert-Preisträgern im „Römischen Garten“.
(Senat Aktuell Hamburg)
